Dienstag, 25. August 2009

Before the Fall Orientation (BTFO) Part I

Uff, was soll ich schreiben? Ich bin ein wenig erschlagen...
Das Orientierungsprogramm, das seit gestern läuft ist unheimlich klasse, sehr gut organisiert, gibt ne Menge an hilfreiche Tipps und man lernt soooo viele Leute kennen. Es macht echt Spaß, bei so vielen Programmpunkten, wie möglich dabei zu sein. Dennoch fühle ich mich nach nicht mal ganz zwei Tagen völlig erschlagen und etwas müde vom ständig neue Menschen und Gesichter kennenlernen.

Aber von vorne, was ist Teil des Ganzen???
Zuerst einmal eine große Willkommensrunde, die dann in verschiedene Kleingruppen aufgeteilt wurde, in denen man sehr viel Zeit miteinander verbringt.
Gestern Abend gab es sogar eine Willkommenszeremonie in der Marquand Chapel (die Kirche auf dem Campus, in der jeden Tag um halb 11 Gottesdienst ist unter der Woche) mit liturgischem Ablauf.
Und jede Menge Free-Food. Die Essenszeiten während der Orientierungstage sind essentieller Bestandteil des Programms und viel Zeit, damit Leute miteinander in Kontakt kommen. Nicht nur neue Studenten untereinander, sondern auch mit älteren Studenten, den Professoren und Assistenten (die sich sehr für einen interessieren) und insbesondere auch Partner und Kinder.

Unsere beiden Koordinatoren haben sehr viel Zeit in die Planung des Essens gesteckt. So gibt es jedes Mal etwas völlig anderes. Gestern Thai und Mediterran, heute Mittag Bio-Sandwiches, Wraps und Salate und heute Abend Vegetarisch-Indisch. Absolut der Hammer!!! Nachtisch gehört selbstverständlich mit dazu...

Zur Auflockerung ein Bild vom Campus mit Kirche und Leuten beim Essen:



Heute morgen war ich um 8 zuerst in der Berkeley Divinity School (dem Teil der Yale Divinity School für die Episcopalians (Anglikaner)) zum Morgengottesdienst mit Abendmahl und im Anschluss beim Frühstück mit den Lutheranern. Nette kleine Gruppe, die z.B. auch einmal in der Woche eine Vesper organisiert.

Über das Bibliothekssystem und die technischen Resourcen wurde heute ebenfalls informiert. Das soziale Leben insbesondere Kultur war genauso ein Focus.

Absolutes Highlight des Tages (und wahrscheinlich auch fast aller nächsten) war der Gottesdienst in Marquand Chapel, mit einer klasse Predigt, toller Musik, inspirierenden Gebeten und zum Abschluss einer Live-Demonstration von African American Church Tradition, sprich Gospel. Einfach Wahnsinn und mitreißend.

Jetzt werde ich mich wahrscheinlich noch aufmachen in die unter Divis (Studenten der Divinity School) beliebten Bar "Archie Moore" wo heute einiges los sein wird.

Bis bald...

P.S.: Bei Fragen zu anderen Bereichen meines Alltags oder Dingen, die ihr nicht versteht, schreibt doch bitte einen Kommentar und ich werde versuchen so gut und schnell wie möglich zu antworten...

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