Schon wieder zwei Tage rum und ich könnte ein halbes Buch mit Inhalt füllen.
Deswegen beschränke ich mich auf das Wesentliche: Ein kurzer Durchgang durch das Programm. Leider diesmal ohne Fotos...
Dienstag Abend war ich nur sehr kurz im Archie Moore. Es war nur leider so voll, dass man keinen Platz mehr hatte, deshalb haben Stephen (netter Lutheraner, der Missionswissenschaften studiert) und ich beschlossen, Downtown ein wenig durch die Gegend zu laufen und uns zu unterhalten. Super Sache.
Der Gottesdienst am Mittwoch war sehr inspirierend und mit vielen Liedern. Es macht unheimlich Freude, dass so viele Menschen unterschiedlichster Konfessionen sich auf das Experiment einlassen, jeden Tag gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Dabei wird bewusst wert darauf gelegt, dass die Liturgie und der Prediger jeden Tag einer anderen Tradition folgen. Keiner kann sich benachteiligt fühlen und keine Kirche ist in ihrer Liturgie richtiger als die andere. Das Prinzip, das hinter dem Ganzen steckt, wurde uns in einer eigenen Infoveranstaltung näher gebracht.
Über die Mittagspause bestand die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen Studentengruppen zu informieren und auch einzutragen. Ich bin jetzt unter anderem bei den Lutheran Students dabei und im Marquand Chapel Choir aktiv. An dieser Stelle liebe Grüße von der Coalition an Almuth. Du wirst hier vermisst... Danach hab ich mir für den Nachmittag frei genommen und bin heim, um ein wenig zu entspannen und auszuruhen. Man wird es irgendwann müde, dieselben Fragen, wie: Woher man kommt, was man macht, wo man studiert hat, zu welcher Konfession man gehört, etc. zum 50. Mal zu beantworten. Der Aufbau eines sozialen Netzwerkes kostet eine Unmenge an Zeit und Energie. Aber der eine oder andere Kontakt wird sich sicher zu Freundschaften oder hilfreichen Ressourcen entwickeln...
Was ich natürlich nicht verpassen wollte, war das Abendessen. Diesmal ausgerichtet vom Institute of Sacred Music und der Berkeley Divinity School (dem Seminar für die Anglikaner). Auch hier gilt wieder ein: mehr als genug und definitv sehr lecker!! (Ich muss echt aufpassen, dass ich nicht zu viel esse. Deswegen lasse ich schon oft das Frühstück aus...)
Um den Abend abzurunden waren wir noch Downtown in der einzig echten Studentenkneipe, zumindest deshalb, weil sie allein von Studis betrieben wird. Karaoke war angesagt und die Runde war echt nett und lustig. Die Songs und Stimmen der Leute oft mehr als fragwürdig, aber hey, das ist es doch, was Karaoke ausmacht...
Noch schnell zu heute:
Nach dem Mittagessen hatten wir eine sehr wichtige Diskussionssession über "Diversity". Ausgehend vom Thema Rassismus und den damit verbundenen Problemen werden wir uns dieses Jahr immer mal wieder mit dem Thema auseinandersetzen. Dabei sollen bewusst auch Komponenten wie Geschlecht, sexuelle Orientierung, unterschiedliche Konfessionen, theologische Meinungen und politische Gesinnung eine Rolle spielen. Zumindest was die Rassenproblematik angeht, ist mein Interesse geweckt, weil da sicher auch einiges an Diskussionen für uns in Deutschland auf den Weg gebracht werden muss in Zukunft.
Vor dem gemeinsamen Abendessen war schon die erste Chorprobe mit dem Chapel Choir, weil wir gleich morgen zum Abendmahl ein Stück singen werden. Ich muss sagen, ich freue mich, endlich wieder in einem Chor singen zu können...
Das absolute Highlight des Abends war das Abendessen mit zwei Professoren in unserer Kleingruppe. Wir waren ein Stück nördlich von New Haven in der Nachbarstadt Hamden zum Essen in einem irischen Restaurant geladen. Das ist echt fantastisch, wir hatten tolle Gespräche mit den beiden Profs, Mother Yale hat für das Essen gezahlt und der eine hat unsere Getränke gesponsert. Faszinierend die Kultur an dieser Fakultät. Welcher unserer Professoren würde schon auf die Idee kommen, bei einem formellen, aber dennoch lockeren Abendessen, seinen Studenten zu erzählen, wie er seine Frau kennen gelernt hat???
Und damit genug für heute. Bis bald!
Deswegen beschränke ich mich auf das Wesentliche: Ein kurzer Durchgang durch das Programm. Leider diesmal ohne Fotos...
Dienstag Abend war ich nur sehr kurz im Archie Moore. Es war nur leider so voll, dass man keinen Platz mehr hatte, deshalb haben Stephen (netter Lutheraner, der Missionswissenschaften studiert) und ich beschlossen, Downtown ein wenig durch die Gegend zu laufen und uns zu unterhalten. Super Sache.
Der Gottesdienst am Mittwoch war sehr inspirierend und mit vielen Liedern. Es macht unheimlich Freude, dass so viele Menschen unterschiedlichster Konfessionen sich auf das Experiment einlassen, jeden Tag gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Dabei wird bewusst wert darauf gelegt, dass die Liturgie und der Prediger jeden Tag einer anderen Tradition folgen. Keiner kann sich benachteiligt fühlen und keine Kirche ist in ihrer Liturgie richtiger als die andere. Das Prinzip, das hinter dem Ganzen steckt, wurde uns in einer eigenen Infoveranstaltung näher gebracht.
Über die Mittagspause bestand die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen Studentengruppen zu informieren und auch einzutragen. Ich bin jetzt unter anderem bei den Lutheran Students dabei und im Marquand Chapel Choir aktiv. An dieser Stelle liebe Grüße von der Coalition an Almuth. Du wirst hier vermisst... Danach hab ich mir für den Nachmittag frei genommen und bin heim, um ein wenig zu entspannen und auszuruhen. Man wird es irgendwann müde, dieselben Fragen, wie: Woher man kommt, was man macht, wo man studiert hat, zu welcher Konfession man gehört, etc. zum 50. Mal zu beantworten. Der Aufbau eines sozialen Netzwerkes kostet eine Unmenge an Zeit und Energie. Aber der eine oder andere Kontakt wird sich sicher zu Freundschaften oder hilfreichen Ressourcen entwickeln...
Was ich natürlich nicht verpassen wollte, war das Abendessen. Diesmal ausgerichtet vom Institute of Sacred Music und der Berkeley Divinity School (dem Seminar für die Anglikaner). Auch hier gilt wieder ein: mehr als genug und definitv sehr lecker!! (Ich muss echt aufpassen, dass ich nicht zu viel esse. Deswegen lasse ich schon oft das Frühstück aus...)
Um den Abend abzurunden waren wir noch Downtown in der einzig echten Studentenkneipe, zumindest deshalb, weil sie allein von Studis betrieben wird. Karaoke war angesagt und die Runde war echt nett und lustig. Die Songs und Stimmen der Leute oft mehr als fragwürdig, aber hey, das ist es doch, was Karaoke ausmacht...
Noch schnell zu heute:
Nach dem Mittagessen hatten wir eine sehr wichtige Diskussionssession über "Diversity". Ausgehend vom Thema Rassismus und den damit verbundenen Problemen werden wir uns dieses Jahr immer mal wieder mit dem Thema auseinandersetzen. Dabei sollen bewusst auch Komponenten wie Geschlecht, sexuelle Orientierung, unterschiedliche Konfessionen, theologische Meinungen und politische Gesinnung eine Rolle spielen. Zumindest was die Rassenproblematik angeht, ist mein Interesse geweckt, weil da sicher auch einiges an Diskussionen für uns in Deutschland auf den Weg gebracht werden muss in Zukunft.
Vor dem gemeinsamen Abendessen war schon die erste Chorprobe mit dem Chapel Choir, weil wir gleich morgen zum Abendmahl ein Stück singen werden. Ich muss sagen, ich freue mich, endlich wieder in einem Chor singen zu können...
Das absolute Highlight des Abends war das Abendessen mit zwei Professoren in unserer Kleingruppe. Wir waren ein Stück nördlich von New Haven in der Nachbarstadt Hamden zum Essen in einem irischen Restaurant geladen. Das ist echt fantastisch, wir hatten tolle Gespräche mit den beiden Profs, Mother Yale hat für das Essen gezahlt und der eine hat unsere Getränke gesponsert. Faszinierend die Kultur an dieser Fakultät. Welcher unserer Professoren würde schon auf die Idee kommen, bei einem formellen, aber dennoch lockeren Abendessen, seinen Studenten zu erzählen, wie er seine Frau kennen gelernt hat???
Und damit genug für heute. Bis bald!
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