Wow, wie schnell die Zeit doch vergeht, jetzt ist die Vorlesungszeit schon fast zur Hälfte um und wir haben eine Woche Reading Week zum Selbststudium. Doch erstmal noch erzählen, was letzte Woche so alles los war. Leider habe ich diesmal keine Bilder, mit denen ich aufwarten kann. Dafür dann beim nächsten Eintrag, da werd ich euch dann nämlich von New York berichten, wo es am Freitag hingeht...
Meine Freizeit unter der Woche besteht weiterhin hauptsächlich aus kirchlichen, bzw. kirchlich-verwandten Dingen. Sprich: Gottesdienste, Abendgebet, etc. und anschließend gemütliches Beisammensein über Essen und Trinken. Das gilt insbesondere für Mittwoch Abends, wenn die Episcopalians nach dem Gottesdienst zum großen Abendessen laden.
Am Samstag hatte ich mich dann bereit erklärt, einer Gemeinde aus der United Church of Christ (das ist die Konfession, in der ich mein Praktikum vor 4 Jahren gemacht hab), die Tontechnik für ihr Revival zu managen. War damit beinahe den ganzen Tag beschäftigt.
Jetzt wird sich der eine oder andere vielleicht fragen, was ein Revival ist. Kann man nicht so einfach in einem Satz beschreiben. Normalerweise ist eine Evangelisationsveranstaltung, mit der möglichst viele Menschen neu für den Glauben gewonnen werden sollen. Gleichzeitig hat es jedoch auch für die Menschen, die bereits Christen sind, eine erneuernde Wirkung. Traditionell werden Revivals hier in den USA in afro-amerikanischen Gemeinden abgehalten. Wer die Blues Brothers Filme kennt, hat eine ziemlich gute Vorstellung davon, wie das ganze funktioniert. Es gibt meist einen Anbetungsteil, intensive Gebete, viel Musik und immer eine lange und sehr intensive Predigt, die zur Umkehr oder zum Handeln auffordert.
So auch bei diesem Revival. Hauptunterschied zu einem "klassischen" Revival war die Tatsache, dass es sich hauptsächlich an die Zielgruppe lesbischer, schwuler, bisexueller und transsexueller (LGBT) Christen gerichtet hat. Die Botschaft war: Niemand wird von Gottes Liebe ausgeschlossen, sondern sie ist inklusiv und gilt allen! Es war auf alle Fälle ein sehr inspirierender Gottesdienst und Predigt, ich hab nur leider nicht ganz mit dem Herzen teilnehmen können, weil ich ja mit der Tontechnik beschäftigt war...
Der Samstag Abend bekommt die nächsten Tage noch einen eigenen Post, deswegen weiter zu sonntäglicher Singerei. Habe gestern nämlich mit dem Yale Recital Chorus unter unserem Dirigenten vom Marquand Chapel Choir die erste Projektchorgeschichte bestritten. Habe zwar nur in zwei Stücken mitgesungen, die waren aber doch recht probenintensiv. Das eine war ein Nunc dimittis von einem modernen südafrikanischen Komponisten. Sehr, sehr schön. Und das andere war das Schicksalslied von Johannes Brahms. Ein wie ich sagen möchte, fast epochales Werk, das leider viel zu wenig aufgeführt wird. Empfehle jedem mal, sich das bei Gelegenheit als Aufnahme anzuhören.
So genug geschrieben, der nächste Post kommt bald...
Meine Freizeit unter der Woche besteht weiterhin hauptsächlich aus kirchlichen, bzw. kirchlich-verwandten Dingen. Sprich: Gottesdienste, Abendgebet, etc. und anschließend gemütliches Beisammensein über Essen und Trinken. Das gilt insbesondere für Mittwoch Abends, wenn die Episcopalians nach dem Gottesdienst zum großen Abendessen laden.
Am Samstag hatte ich mich dann bereit erklärt, einer Gemeinde aus der United Church of Christ (das ist die Konfession, in der ich mein Praktikum vor 4 Jahren gemacht hab), die Tontechnik für ihr Revival zu managen. War damit beinahe den ganzen Tag beschäftigt.
Jetzt wird sich der eine oder andere vielleicht fragen, was ein Revival ist. Kann man nicht so einfach in einem Satz beschreiben. Normalerweise ist eine Evangelisationsveranstaltung, mit der möglichst viele Menschen neu für den Glauben gewonnen werden sollen. Gleichzeitig hat es jedoch auch für die Menschen, die bereits Christen sind, eine erneuernde Wirkung. Traditionell werden Revivals hier in den USA in afro-amerikanischen Gemeinden abgehalten. Wer die Blues Brothers Filme kennt, hat eine ziemlich gute Vorstellung davon, wie das ganze funktioniert. Es gibt meist einen Anbetungsteil, intensive Gebete, viel Musik und immer eine lange und sehr intensive Predigt, die zur Umkehr oder zum Handeln auffordert.
So auch bei diesem Revival. Hauptunterschied zu einem "klassischen" Revival war die Tatsache, dass es sich hauptsächlich an die Zielgruppe lesbischer, schwuler, bisexueller und transsexueller (LGBT) Christen gerichtet hat. Die Botschaft war: Niemand wird von Gottes Liebe ausgeschlossen, sondern sie ist inklusiv und gilt allen! Es war auf alle Fälle ein sehr inspirierender Gottesdienst und Predigt, ich hab nur leider nicht ganz mit dem Herzen teilnehmen können, weil ich ja mit der Tontechnik beschäftigt war...
Der Samstag Abend bekommt die nächsten Tage noch einen eigenen Post, deswegen weiter zu sonntäglicher Singerei. Habe gestern nämlich mit dem Yale Recital Chorus unter unserem Dirigenten vom Marquand Chapel Choir die erste Projektchorgeschichte bestritten. Habe zwar nur in zwei Stücken mitgesungen, die waren aber doch recht probenintensiv. Das eine war ein Nunc dimittis von einem modernen südafrikanischen Komponisten. Sehr, sehr schön. Und das andere war das Schicksalslied von Johannes Brahms. Ein wie ich sagen möchte, fast epochales Werk, das leider viel zu wenig aufgeführt wird. Empfehle jedem mal, sich das bei Gelegenheit als Aufnahme anzuhören.
So genug geschrieben, der nächste Post kommt bald...
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