Donnerstag, 11. März 2010

Ahornsirup

Wer mich kennt, weiß, dass ich Pfannkuchen mit Ahornsirup über alles liebe. Dabei macht es natürlich keinen Unterschied, ob es deutsche Pfannkuchen oder American Pancakes sind. Umso cooler war es dann, am Dienstag mit meiner Kommilitonin Caitlin in einen Sugarbush zu fahren. Im Suguarbush werden die Ahornbäume in der Saison (nachts gefroren, tagsüber warm - also von Ende Februar bis Ende März) angezapft und um einen Teil ihres zuckeraltigen Safts erleichtert.

Früher hat man Ventile aus Holz oder Metall in den Baum geschlagen und einen Eimer zum Auffangen drunter gehängt. Heute benutzt man Plastikventile, die den Saft dann durch ein langes, dünnes Schlauchsystem zu einer Sammelstelle bringen.

In der Regel werden pro Baum zwei Zapflöcher eingebohrt

Hellblau zwischen den Bäumen gespannt sind die Schläuche, die dann rechts in größere (schwarze) Schläuche münden.

Hier kommen alle Schläuche zusammen

An der Sammelstelle angelangt wird der Saft dann entweder in Tankwagen verladen oder direkt vor Ort zu Sirup verkocht.

Für einen Liter fertigen Ahornsirup braucht man übrigens 40l Saft...

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Kingston (am Nordende des Lake Ontario), um Scarlett - eine Freundin aus Heidelberg, die gerade an der Queens University in Kingston studiert - zu besuchen, bin ich jetzt noch bis morgen in Toronto. Interessanter Fakt ist die Tatsache, dass mich der Parkplatz für mein Auto nur 10 Dollar weniger kostet, als zwei Nächte in meinem Zweibett-Zimmer in einem Hostel. Verrückte Welt...

Der CN Tower bei Nacht von meinem Zimmer aus gesehen. Er war bis 2007 übrigens das höchste freistehende Gebäude der Welt...

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