Ich muss ja schon sagen, ich komm hier ordentlich rum dieses Mal. Ich kann jetzt zwei weitere Großstädte zu meinen bereits besuchten hinzufügen...
Wie bereits im letzten Post erwähnt, bin ich zur Zeit bei einer Kommilitonin in Ottawa zu Gast. Samstag waren wir auf einer Konferenz der Anglikanischen Kirche in Ottawa zum Thema Gebet. (Caitlin hat dort die Musik für die Gottesdienste auf die Beine gestellt.) Sonntag zum Gottesdienst in Caitlins Gemeinde, danach unterwegs in Downtown Ottawa (v.a. das Regierungsviertel) und abends dann bei ihrer besten Freundin gemeinsam die Verleihung der Oscars ansclhauen.
Hier ein paar Bilder von Ottawa.
Zu sehen ist der Parliament Hill mit dem Regierungsviertel (Parlamentsgebäude, Nationalbibliothek und weitere Regierungsgebäude...)
Hier eine äußerst interessante Sache: Der Eingang zum Rideau Canal, einem Schifffahrtskanal aus dem 19. Jahrhundert, der von Ottawa nach Kingston führt. Die Staustufen werden auf natürliche Art und Weise durch das oben einfließende Wasser gesteuert. Im Sommer ist er noch in Betrieb.
Und hier der Kanal selbst. Normalerweise ist hier im Winter alles zugefroren und der Kanal wird zur längsten Eisbahn der Welt (8km). Da das Wetter aber extrem auf Frühling und Tauwetter eingestellt ist aktuell, ist das natürlich nicht mehr möglich...
Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist, ist der Frühling hier eingekehrt. Wohl merkwürdig früh dieses Jahr, denn normalerweise liegt Ottawa bis Ende März unter einer geschlossenen Schneedecke. Und wir haben momentan Temperaturen von bis zu 10°C und viel Sonnenschein.
Gestern bin ich dann die zwei Stunden mit dem Auto nach Montreal gefahren, um die französischsprachige Stadt in Quebec unsicher zu machen.
Besonders beeindruckt hat mich Old Montreal, die Altstadt. Montreal ist nämlich so ziemlich die einzige Stadt in Nordamerika, die ihre Altstadt (gebaut ab ca. 1650) erhalten hat und nicht durch Wolkenkratzer, etc. ersetzt hat.
Es scheint nicht nur bei Käthe Wohlfahrt das ganze Jahr Weihnachtssachen zu geben:
Direkt nebenan ist die Basilika Notre Dame, die bekannteste Kirche Montreals:
Mit diesem wunderschönen Innenraum.
Neben der Altstadt ist das Oratoire St. Joseph als Pilgerstätte sehr berühmt. Die Innenarchitektur ist für meinen Geschmack nicht wirklich ansprechend, aber was will man machen, ist halt Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden...
Neben der Altstadt gibt es die restliche Downtown-Area mit ihren Hochhäusern und den typischen Einkaufsstraßen. Nichts besonderes, aber doch mit eher europäischem als nordamerikanischem Charme.
Wie üblich, mache ich hauptsächlich Fotos von Kirchen, aber das liegt halt in meiner Natur...^^
Zum Abschluss des Tages bin ich noch einmal schnell mit dem Auto über den Mount Royal (daher der Name der Stadt...) gefahren und hab in der Dämmerung einen kurzen Blick über die Stadt genossen:
Hier noch ein Blick auf das Olympiastadion von Montreal für die Olympischen Spiele 1976.

















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